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Skyfall (Sam Mendes, 2012)
Bartl, Andrea (2024): Skyfall (Sam Mendes, 2012), in: Michael Braun und Stefan Neuhaus (Hrsg.), Kleiner Kanon großer Filme, Berlin: J.B. Metzler, S. 271–286, doi: 10.1007/978-3-662-66619-7_26.
Faculty/Chair:
Author:
Title of the compilation:
Kleiner Kanon großer Filme
Editors:
Publisher Information:
Year of publication:
2024
Pages:
ISBN:
978-3-662-66619-7
Language:
German
Abstract:
Was ist ein guter Film? Die Antwort auf diese Frage ist komplex und in der Forschung noch lange nicht abschließend geklärt. Zudem ist jede Wertung von Kunstwerken von vielen Faktoren abhängig, nicht zuletzt von den Rezipient:innen selbst oder den medialen, kulturellen und historischen Kontexten. Sucht man dennoch nach allgemeingültigen Merkmalen für die Qualität von Kunstwerken, so sind beispielsweise für die Literatur Kriterien wie Mehrdeutigkeit, Originalität, Komplexität, Stimmigkeit, Selbstreferenz, Welthaltigkeit, Allgemeingültigkeit, kompositionell-gestalterische Versiertheit etc. vorgeschlagen worden. Für die Wertung (und Wertschätzung) eines Kunstwerks, konkret: eines Films, seien hier vor allem folgende Aspekte ins Zentrum gestellt und thesenartig verdichtet: Ein guter Film macht subkutan wirksame, archaisch-überindividuelle Muster sichtbar und überprüft diese interdisziplinär und facettenreich; er reflektiert zudem sich selbst in seinen zeitgeschichtlichen, genretypischen und medialen Interaktionen; er verbindet seine Themen mit einer damit korrespondierenden Ästhetik, die aber zugleich auch jede einseitige inhaltliche Festschreibung unterläuft; und natürlich ist er zusätzlich noch unfassbar unterhaltsam, mitreißend, fesselnd… Sam Mendes’ Beitrag zur James Bond-Filmreihe, Skyfall, ist in diesem Sinne ein guter, mehr noch: ein brillanter Film.
Keywords:
Skyfall
Type:
Contribution to an Articlecollection
Activation date:
August 21, 2024
Versioning
Question on publication
Permalink
https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/97331