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Zum Einfluss von Freundschaftsbeziehungen auf den individuellen Bildungserfolg im sekundären und tertiären Bildungsbereich : Eine Mixed Methods Analyse
Christoph, Simon (2026): Zum Einfluss von Freundschaftsbeziehungen auf den individuellen Bildungserfolg im sekundären und tertiären Bildungsbereich : Eine Mixed Methods Analyse, Bamberg: Otto-Friedrich-Universität, doi: 10.20378/irb-113244.
Author:
Alternative Title:
Promotionstitel: Zum Einfluss von (engen) Freunden auf den individuellen Bildungserfolg im sekundären und tertiären Bildungsbereich : Eine Mixed Methods Analyse
Publisher Information:
Year of publication:
2026
Pages:
Supervisor:
Language:
German
Remark:
Dissertation, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 2025
DOI:
Abstract:
Diese Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Freundschaftsbeziehungen für den individuellen Bildungserfolg im sekundären und tertiären Bildungsbereich in Deutschland. Da quantitative Datensätze nur wenige freundschaftsbezogene Indikatoren bieten, wurde zur Beantwortung der übergeordneten Fragestellung ein Mixed-Methods-Ansatz verfolgt, der quantitative und qualitative Analysen kombiniert. Quantitativ werden repräsentative Datensätze (CILS4EU, NEPS) genutzt, um den Zusammenhang zwischen freundschaftlichen Heterogenitätsmerkmalen und individuellem Bildungserfolg zu analysieren. Qualitativ werden zwei komplementäre Forschungsfragen bearbeitet, um die subjektive Bedeutung von Freundschaften und die zugrundeliegenden Beeinflussungsmechanismen auf den individuellen Bildungserfolg zu erfassen.
Die quantitativen Quer- und Längsschnittanalysen verdeutlichen, dass freundschaftliche Heterogenitätsmerkmale in einem substanziellen Zusammenhang mit dem individuellen Bildungserfolg stehen. Die qualitativen Ergebnisse zeigen, dass Freundschaftsbeziehungen individuell sehr wichtig sind und einen essenziellen Lebensbestandteil darstellen. Sie können andere soziale Beziehungen nicht nur ergänzen, sondern auch maßgeblich erweitern. Die zugrundeliegenden Mechanismen, über die Freunde den Bildungserfolg beeinflussen können, sind äußerst komplex und vielfältig. Die individuelle Relevanz und Intensität der Freundschaftsbeziehung kann hierbei bedeutend sein; ebenso können die Mechanismen personenspezifisch und/oder situativ unterschiedlich relevant sein. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass Freundschaftsbeziehungen mehr Aufmerksamkeit erfahren sollten, da sie ein erhebliches Potenzial bieten, Unterschiede im individuellen Bildungserfolg besser zu verstehen.
Die quantitativen Quer- und Längsschnittanalysen verdeutlichen, dass freundschaftliche Heterogenitätsmerkmale in einem substanziellen Zusammenhang mit dem individuellen Bildungserfolg stehen. Die qualitativen Ergebnisse zeigen, dass Freundschaftsbeziehungen individuell sehr wichtig sind und einen essenziellen Lebensbestandteil darstellen. Sie können andere soziale Beziehungen nicht nur ergänzen, sondern auch maßgeblich erweitern. Die zugrundeliegenden Mechanismen, über die Freunde den Bildungserfolg beeinflussen können, sind äußerst komplex und vielfältig. Die individuelle Relevanz und Intensität der Freundschaftsbeziehung kann hierbei bedeutend sein; ebenso können die Mechanismen personenspezifisch und/oder situativ unterschiedlich relevant sein. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass Freundschaftsbeziehungen mehr Aufmerksamkeit erfahren sollten, da sie ein erhebliches Potenzial bieten, Unterschiede im individuellen Bildungserfolg besser zu verstehen.
GND Keywords: ; ;
Deutschland
Freundschaft
Bildungsgang
Keywords: ; ; ; ; ;
Freundschaft
Freundschaftsbeziehungen
Mixed Methods
Bildungserfolg
Soziales Kapital
Peerbeziehungen
DDC Classification:
Type:
Doctoralthesis
Activation date:
March 5, 2026
Permalink
https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/113244