Gesprächsorientierte Biographiearbeit und Erinnerungspflege zur Verbesserung der Lebensqualität im Alter - Ein didaktisch-methodisches Konzept zur Weiterbildung und Qualifizierung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern




Professorship/Faculty: Frühere Fakultät Pädagogik, Philosophie, Psychologie 
Author(s): Preißinger, Irmgard
Alternative Title: Face-to-face conversation style biography work and memory care
Publisher Information: Bamberg : opus
Year of publication: 2005
Pages / Size: 261 S. : graph. Darst.
Supervisor(s): Faber, Werner
Language(s): German
Remark: 
Bamberg, Univ., Diss., 2004
URN: urn:nbn:de:bvb:473-opus-550
Document Type: Doctoralthesis
Abstract: 
Im Hinblick auf die demographische Entwicklung wird für eine ganzheitliche Altenpflege das Weiterbildungskonzept Gesprächsorientierte Biographiearbeit und Erinnerungspflege vorgestellt, dessen Leitmotiv zum einen die Wahrung der Würde alter und kranker Menschen, zum anderen die Steigerung der Arbeitsqualität und -zufriedenheit der in der Altenpflege Tätigen ist. Das didaktisch-methodische Konzept beruht auf den anthropologischen Grundlagen von Logotherapie und Existenzanalyse sowie andragogischen, geragogischen und biographischen Aspekten und wird in der Pflegepraxis evaluiert. Dabei ergibt sich, dass biographische Gespräche trotz des Zeitmangels während der Betreuung und Pflege möglich sind. Sogenannte Fenster- und Türöffner führen in die Vergangenheit und auch dazu, gerontopsychiatrische Veränderungen mit nicht verarbeiteten Traumata in Verbindung zu bringen. Die in der Altenpflege Tätigen werden dafür qualifiziert, Krisengespräche und Lebensbilanzen auf pädagogischen Grundlagen zu begleiten. Narrationsanalysen weisen auf eine Verbesserung der Lebensqualität im Alter durch biographische Gespräche hin.

Considering the demographical development the concept of further education of 'face-to-face conversation style biography work and memory care' is presented for the integrated old people's care. Its leading idea is on the one hand the preservation of dignity of old and sick people and on the other hand the increase in the working quality of the personnel who work in old people's homes. The didactical-methodical concept lies on the anthropological basis of logotherapy and existential analysis as well as on the andragogical, geragogical, and biographical aspects, and is evaluated in nursing practice. Despite of the lack of time there is the possibility of biographical talks during care. So-called windows- and door-openers lead into the past and to gerontopsychiatrical changes relating to non-assimilated traumas. The people who work in old people's homes are qualified to accompany crisis-talks and life-outcomes on a pedagogical basis. The narrative analysis indicates an improvement of the quality of life in old age through biographical talks.
SWD Keywords: Gerontologie / Altenpflege / Berufliche Fortbildung / Biographisches Interview / Weiterbildung / Lebensqualität / Online-Publikation
Gerontologie ; Altenpflege ; Berufliche Fortbildung ; Biographisches Interview ; Weiterbildung ; Lebensqualität ; Online-Publikation
Keywords: Alter: Lernen, pädagogische Beratungen und Krisengespräche, Sinnsuche, Würde demenzkranker Menschen; Zielgruppe: Frauen, Lebensqualität, Altenpflege: Weiterbildung, Biographiearbeit und Erinnerungspflege (Konzept), Alter: Lernen, pädagogische Beratungen und Krisengespräche, Sinnsuche, Würde demenzkranker Menschen; Zielgruppe: Frauen, Lebensqualität, Altenpflege: Weiterbildung, Biographiearbeit und Erinnerungspflege (Konzept)
DDC Classification: 360 Social problems & social services 
RVK Classification: DS 7250   
URI: https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/60
Release Date: 19. April 2012

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