Handelshäuser




Faculty/Professorship: Modern History  
Author(s): Häberlein, Mark
Title of the Journal: EGO : Europäische Geschichte Online
ISSN: 2192-7405
Corporate Body: Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG)
Publisher Information: Mainz
Year of publication: 2016
Language(s): German
URL: http://www.ieg-ego.eu/haeberleinm-2016-de
URN: urn:nbn:de:0159-2016110702
Abstract: 
Seit dem späten Mittelalter ist in Europa eine langfristige Zunahme und Verdichtung weiträumiger Handelsaktivitäten festzustellen, die mit einem wachsenden Kapitalbedarf einherging. Die Expansion europäischer Mächte nach Übersee, die Nachfrage der sich formierenden Staaten nach Kredit und die Entstehung neuer Produktionsformen (Verlagswesen, Proto-Industrie, Manufakturen, Fabriken) gaben dafür entscheidende Impulse. Handelshäuser, die hier als Zusammenschlüsse von mindestens zwei Personen zur Durchführung von Fernhandelsaktivitäten und größeren Finanztransaktionen verstanden werden, trugen dem gestiegenen Bedarf an Kapital und Arbeitskräften Rechnung und bildeten gewissermaßen die Basis für die Formierung von Handelsnetzwerken. Der folgende Beitrag beschreibt grundlegende Organisationsstrukturen von Handelshäusern zwischen dem 15. und dem 19. Jahrhundert, zeichnet Prozesse der Professionalisierung sowie Spezialisierung nach und beleuchtet die Rolle von Kaufleuten in kulturellen Transferprozessen.
GND Keywords: Europa; Handelsgesellschaft; Geschichte 1400-1900
Keywords: Handel, Europa
DDC Classification: 940 History of Europe  
RVK Classification: NW 3200   
Type: Article
URI: https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/57026
Release Date: 13. December 2022