Die Bayerische Raiffeisen-Zentralbank AG (1893–1986) : ihr unausweichlicher Weg in die drohende Zahlungsunfähigkeit?




Faculty/Professorship: University of Bamberg  ; Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften: Abschlussarbeiten 
Author(s): Wittmann, Sana'a
Publisher Information: Stuttgart : Franz Steiner Verlag
Year of publication: 2019
Pages: 384 ; Illustrationen
ISBN: 978-3-515-12305-1
Series ; Volume: Göttinger Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte ; 133,1
Supervisor(s): Wagner-Braun, Margarete
Language(s): German
Remark: 
Dissertation, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 2018
Licence: German Act on Copyright 
Abstract: 
Als eine der großen und bedeutenden Banken am bayerischen Bankenmarkt hat die Bayerische Raiffeisen-Zentralbank AG (BRZ) während der 93 Jahre ihres Bestehens (1893 bis 1986) Geschichte geschrieben – in verschiedener Hinsicht. Zum einen hat sie als Zentralkasse der bayerischen Raiffeisenbanken Finanzie-rungs- und Geldausgleichsfunktionen wahrgenommen und war verlässliche Ge-schäftspartnerin für die bayerischen Primärinstitute der Raiffeisengruppe aber auch aller genossenschaftlicher Zentralkassen Deutschlands. Zum anderen war ihr Untergang ein Skandal: Völlig unerwartet stand Ende 1985 die Gefahr der drohenden Zahlungsunfähigkeit dieser als stabil und bonitätsstark geltenden Bank im Raum. Um die Insolvenz abzuwenden, wurde sie von der DG Bank (heute DZ Bank AG) übernommen. Eine bemerkenswerte Konsequenz dieser Krise war, dass erstmals in der deutschen Bankengeschichte Vorstände, Aufsichtsräte und für das Kreditgeschäft Verantwortliche vor Gericht gestellt wurden. So war das Ende der BRZ über viele Jahre hinweg immer wieder Gegenstand brisanter Kommentare in den Medien. Diese beiden Facetten der BRZ werden überwiegend aus Primär-quellen aufbereitet und einer kritischen Analyse unterzogen, auch mit dem Ziel, die sich um ihr Ende rankende „Verschwörungstheorie“ aufzulösen.
Type: Doctoralthesis
URI: https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/53697
Release Date: 1. April 2022