Fournier’s Model and Its Merits




Faculty/Professorship: Auxiliary Sciences of History  
Author(s): Rolker, Christof  
Publisher Information: Bamberg : Otto-Friedrich-Universität
Year of publication: 2022
Pages: 29
Source/Other editions: New Discourses in Medieval Canon Law Research : Challenging the Master Narrative / Rolker, Christof (Hg). - Leiden, 2019. S. 4-32
is version of: 10.1163/9789004394384_003
Year of first publication: 2019
Language(s): English
Licence: Creative Commons - CC BY - Attribution 4.0 International 
URN: urn:nbn:de:bvb:473-irb-533349
Abstract: 
Paul Fournier hat v.a. in seiner "Histoire" eine bis heute sehr weit verbreitete Deutung der kirchlichen Rechtsgeschichte des 9.-12. Jh. vorgelegt. Der Beitrag untersucht den biographischen, institutionellen und historiographiegeschichtlichen Hintergrund, vor dem Fournier sein Modell der Entwicklung des kirchlichen Rechts entwickelt hat. Eine zentrale Leistung Fourniers war die Interpretation von kanonischen Sammlungen als Quellen der (politischen) Ideengeschichte aufgrund ihrer jeweiligen "Tendenz". Dadurch ordnete er einzelne Sammlungen auch spezifischen Gruppen innerhalb der Kirche zu und einer Vielfalt unterschiedlicher "Reformen". Seine Vorstellung von "Reform" war dabei die einer top-down-Bewegung und basierten auf einer aus heutiger Sicht starken Überschätzung der Rolle zentraler Institutionen (v.a. des Papsttums). Dennoch sind viele Elemente des Modells in seiner Zeit innovativ gewesen und einige methodische Ansätze können bis heute für die Forschung genutzt werden.
GND Keywords: Fournier, Paul; Kanonisches Rech
Keywords: canon law, Middle Ages
DDC Classification: 940 History of Europe  
RVK Classification: NV 5350   
Peer Reviewed: Nein
International Distribution: Ja
Type: Contribution to an Articlecollection
URI: https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/53334
Release Date: 25. April 2022
Project: Clavis canonum 2.0: Bridging the gap in medieval canon law history

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