Tafelmalerei Digital und FAIR





Faculty/Professorship: Media Informatics  
Author(s): Fichtner, Mark; Gradl, Tobias  ; Hastik, Canan
Publisher Information: Bamberg : Otto-Friedrich-Universität
Year of publication: 2021
Pages: 35-52
Source/Other editions: Bilddaten in den Digitalen Geisteswissenschaften / herausgegeben von Canan Hastik und Philipp Hegel Wiesbaden : Harrassowitz Verlag, 2020. - (Episteme in Bewegung ; Band 16), S. 35-52, ISBN 978-3-447-11460-8
is version of: 10.13173/9783447114608.035
Year of first publication: 2020
Language(s): German
DOI: 10.20378/irb-51561
Licence: Creative Commons - CC BY-NC-ND - Attribution - NonCommercial - NoDerivatives 4.0 International 
URN: urn:nbn:de:bvb:473-irb-515612
Abstract: 
Das Germanische Nationalmuseum (GNM) vereint als größtes kulturgeschichtliches Museum des deutschen Sprachraums vielfältige Sammlungen und Archive, das Institut für Kunsttechnologie und Konservierung sowie die größte öffentlich zugängliche Spezialbibliothek für die deutsche Kulturgeschichte. Neben der Grundlagenforschung am Objektbestand widmet sich das Museum innovativer Tiefenforschung zusammen mit universitären und außeruniversitären Partnern im Rahmen von Drittmittelprojekten. Bei Projektbeginn wird auf dem bereits erfassten Datenbestand aufgebaut und dieser im anschließenden Forschungsprozess verfeinert. Am Ende eines Forschungsprojektes fließen die Ergebnisse zurück in den Objektkatalog und aktualisieren die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung oder reichern sie an. Doch nicht alle Ergebnisse aus den Forschungsprojekten können in dem Objektkatalog verzeichnet werden. Gleichzeitig fordern Drittmittelgeber eine Bereitstellung der Forschungsprimärdaten, so dass diese in einem dezidierten Forschungsdatenkorpus gesammelt und zugänglich gemacht werden. Ein dezentraler und
verteilter Zugang auf den Museumsgesamtbestand entspricht jedoch nicht den Anforderungen eines zeitgemäßen Forschungsdatenmanagements. Mit dem Ziel, die kooperative digitale Forschung in den Geistes- und Kulturwissenschaften voranzubringen, wurde mit der DARIAH-DE Datenföderationsarchitektur (DFA) eine Infrastruktur für heterogene Forschungsdatensammlungen geschaffen, die mit Hilfe der Data Modelling Environment (DME) und der Collection Registry (CR) die Zentralisierung verteilter Forschungsdatenkorpora unterstützt. Dieser Beitrag eruiert und validiert, ob mit der DFA unterschiedliche Forschungsdatensammlungen am Beispiel der Tafelmalerei gezielt zusammengeführt und somit die Anforderungen an ein zeitgemäßes, an den FAIR-Prinzipien orientiertes Forschungsdatenmanagement erfüllt werden können.
GND Keywords: DARIAH; Forschungsdaten; FAIR data principles
Keywords: Digitale Forschungsinfrastrukturen, DARIAH, Wissenschaftliche Kommunikationsifrastruktur WissKI, Integration, Forschungsdatenmanagement, Datenföderationsarchitektur
DDC Classification: 004 Computer science  
RVK Classification: LB 33900   
Type: Contribution to an Articlecollection
URI: https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/51561
Release Date: 18. November 2021
Project: DARIAH-DE - Überführung der digitalen Forschungsinfrastrukturen für die e-Humanities in die Operational Phase (Betriebsphase). Teilprojekt: Forschungsorientierte Datenförderation

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