Digitale Technologien in der Bauforschung und in der Praktischen Baudenkmalpflege





Faculty/Professorship: Centre for Heritage Conservation Studies and Technologies  
Author(s): Arera-Rütenik, Tobias  
Title of the compilation: Das Digitale und die Denkmalpflege : Bestandserfassung-Denkmalvermittlung-Datenarchivierung-Rekonstruktion verlorener Objekte- Chancen und Grenzen im Einsatz digitaler Technologien- Veränderungen in der Praxis von Denkmalpflege und Kulturgutsicherung
Editors: Franz, Birgit; Vinken, Gerhard  
Corporate Body: Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege e.V.
Arbeitskreis Bodendenkmäler der Fritz Thyssen Stiftung und der Klassik Stiftung Weimar
Publisher Information: Holzminden : Verlag Jörg Mitzkat
Year of publication: 2017
Pages: 60-67
ISBN: 978-3-95954-030-8
Series ; Volume: Veröffentlichungen des Arbeitskreises Theorie und Lehre der Denkmalpflege e.V. ; 26
Language(s): German
Abstract: 
Digitale Verfahren werden in der Bauforschung und praktischen Denkmalpflege vor allem hinsichtlich der zwei- und dreidimensionalen Erfassung der Denkmalgeometrie angewendet. Den übrigen zahllosen digitalen Daten zum Denkmal wird weniger Aufmerksamkeit zuteil. Doch gerade hier können digitale Arbeitsweisen die Effizienz in Forschung und Praxis entscheidend verbessern, Kollaboration zwischen den beteiligten Akteuren fördern, langfristiges Monitoring gewährleisten und schließlich auch neue Forschungsfelder eröffnen. Zu den aktuellen Aufgaben der digitalen Bauforschung und Denkmalpflege gehört es, vorhandene digitale Bestände miteinander zu vernetzen sowie digitale Analyse- und Visualisierungswerkzeuge zu entwickeln, um einen fachrelevanten Wissenszuwachs zu ermöglichen, um fortschreitendem Informationsverlust vorzubeugen und um den Aufwand für die Entwicklung digitaler Systeme zu minimieren. Dazu ist vor allem die Verabredung von Standards oder Normdaten innerhalb der Fachcommunity eine notwendige Grundvoraussetzung. Die entsprechenden Datenmodelle sollten einen präzisen und flexiblen Detaillierungsgrad gewährleisten, um einerseits aussagekräftige Analysen, andererseits nutzerspezifische Tiefenschärfe zuzulassen. Dazu gehört außerdem die Entwicklung und Verbreitung von kontrollierten Vokabularen, um die Vergleichbarkeit von Daten sowie aussagekräftige statistische Auswertungen zu ermöglichen. Nur so ist es künftig möglich, Digitalisate der Bauforschung und Denkmalpflege miteinander zu vernetzen sowie fortzuschreiben, ohne bei jedem Vorhaben von Null beginnen zu müssen. Die Anwendung von Standards bzw. Normdaten und kontrollierten Vokabularen erlaubt zudem die projektübergreifende Übertragung und damit die gemeinsame Nutzung von technologischen Entwicklungen.
Keywords: Bauforschung, Baudenkmalpflege, Digitale Technologien
Type: Contribution to an Articlecollection
URI: https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/43392
Year of publication: 15. March 2018