Staatliche Regulierung und Digitalisierung als Antezedenzien für Innovationen in der Energiewirtschaft am Beispiel von REMIT





Faculty/Professorship: Innovation Management  
Author(s): Kolloch, Michael ; Golker, Oliver
Title of the Journal: Zeitschrift für Energiewirtschaft
ISSN: 1866-2765
Publisher Information: Wiesbaden : Springer Vieweg
Year of publication: 2016
Volume: 40
Issue: 1
Pages: 41-54
Language(s): German
DOI: 10.1007/s12398-016-0171-x
Abstract: 
In kaum einer Branche ist der Einfluss der Politik sowie die damit verbundenen Gesetzesauflagen so immanent wichtig wie in der Energiewirtschaft. Dies bindet auf der einen Seite viele Kapazitäten; eröffnet auf der anderen Seite aber auch eine Menge Chancen, die leider häufig ungenutzt bleiben. Jedoch auch aus einem strengen regulatorischen Korsett heraus können Innovationen generiert werden. Im Zuge dieser Arbeit soll aufgezeigt werden, wie die zunächst als externe Störgrößen wahrgenommenen Einflussfaktoren, Digitalisierung und staatliche Regulierung, zu Innovationen in der Energiewirtschaft führen können. Jedoch ist der Kreis an Innovatoren zunächst einmal überschaubar geblieben, da viele (insb.) Stadtwerke zu wenig Kapazitäten und Wissen haben, um an hieraus entstehenden Innovationen teilzuhaben bzw. alle erforderlichen Gesetzesauflagen zu erfüllen. Wie das vorliegende Fallbeispiel von REMIT zeigt, wurde so von der Politik (unwissentlich) ein Markt für etablierte Unternehmen geschaffen, die in die Lücke als Systemanbieter stoßen können. Im Ergebnis soll ein Pfadmodell für die Annahme und Umwandlung der oben gezeigten Störgrößen vorgestellt werden. Zudem soll die ursprünglich für die Umweltpolitik entwickelte Porter-Hypothese im Kontext der Energiewirtschaft validiert werden
Keywords: Innovation, Digitalisierung
Peer Reviewed: Ja
International Distribution: Ja
Type: Article
URI: https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/42856
Year of publication: 24. November 2017