Regesten der zweisprachigen georgisch-persischen Urkunden der Safavidenzeit





Faculty/Professorship: Iranian Studies  ; Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften: Abschlussarbeiten 
Author(s): Kharebava, Nana
Alternative Title: The bilingual Georgian-Persian deed registers from the Safavid period
Publisher Information: Bamberg : University of Bamberg Press
Year of publication: 2017
Pages: VI, 673 ; Illustrationen
ISBN: 978-3-86309-477-5
978-3-86309-478-2
Series ; Volume: Bamberger Orientstudien ; 10 
Supervisor(s): Hoffmann, Birgitt
Source/Other editions: Parallel erschienen als Druckausg. in der University of Bamberg Press, 2017 (31,00 EUR)
Year of first publication: 2013
Language(s): German
Remark: 
Dissertation, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 2013
Link to order the print version: http://www.uni-bamberg.de/ubp/
DOI: 10.20378/irbo-26740
Licence: German Act on Copyright 
URN: urn:nbn:de:bvb:473-opus4-267404
Abstract: 
Die Arbeit befasst sich mit quellenkundlichen Fragen zur gemeinsamen Geschichte Georgiens und des safavidischen Irans in der frühen Neuzeit und stellt die Dynamik der fiskalen Differenzen dieser Machtzentren in den Vordergrund der Betrachtung. Die philologische Grundlage der Untersuchung bilden 204 bilinguale, georgisch-persische Urkunden, die ins Deutsche übertragen und als Schwerpunkt dieser Arbeit in den Regesten erfasst worden sind. Bei den Promulgierenden handelt es sich mehrheitlich um die Könige bzw. Thronanwärter der ostgeorgischen Königreiche Kartli und Kacheti. Als Vasallen des Safavidenreiches nahmen diese Herrscher den Islam an und bekleideten die höchsten militärischen sowie administrativen Ämter des suzeränen Staates, gleichwohl repräsentierten sie sich vor ihren georgischen Untertanen weiterhin als christliche Herrscher und strebten nach politischer Unabhängigkeit.
In der Untersuchung werden die geschichtlichen Hintergründe, die zur Entstehung der zweisprachigen, persisch-georgischen Urkunden beitrugen, umrissen. Im analytischen Teil wird es aufgezeigt, wie die bilingualen Urkunden die Komplexität der bestehenden Machtkorrelation widerspiegeln, was in besonderem Maße anhand der Erfassung der fiskalen Sachverhalte in Termini technici verdeutlicht wird. Die Analyse der formalen, inhaltlichen sowie diplomatischen Aspekte und Besonderheiten dieser Dokumente führt zu Erkenntnissen über die Frage, wie ein und dasselbe Dokument in seiner diplomatischen Gestaltung zwei von Grund auf unterschiedlichen politisch-ökonomischen Systemen entsprechen konnte: Dem georgischen Feudalwesen und den iranischen lehensähnlichen Übertragungen.
GND Keywords: Georgien ; Safawiden ; Geschichte 1580-1722 ; Regest
DDC Classification: 940 History of Europe  
950 History of Asia  
RVK Classification: MG 83030     EV 3137   
Type: Doctoralthesis
URI: https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/21841
Year of publication: 14. March 2018

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