Kasusmarkierungen der Gegenwartssprache in deutschen Lokal- und Regionaltageszeitungen




Professorship/Faculty: Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften: Abschlussarbeiten 
Author(s): Paulfranz, Alexandra
Publisher Information: Bamberg : University of Bamberg Press
Year of publication: 2013
Pages: 353 ; Karten
ISBN: 978-3-86309-144-6
978-3-86309-145-3
Series ; Volume: Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ; 13 
Supervisor(s): Stricker, Stefanie  ; Becker, Thomas
Source/Other editions: Parallel erschienen als Druckausg. in der University of Bamberg Press, 2013 (24,00 EUR)
Language(s): German
Remark: 
Zugl.: Bamberg, Univ., Diss., 2012
Link to order the print version: http://www.uni-bamberg.de/ubp/
Licence: German Act on Copyright 
URN: urn:nbn:de:bvb:473-opus4-31744
Abstract: 
Nach Abbauprozessen existieren heute im substantivischen Deklinationssystem des Deutschen nur noch vier Endungen, die noch weiter schwinden. Obwohl es in einigen Fällen schon anerkannt ist, auf eine Kasusmarkierung zu verzichten, wird sie bisweilen entgegen standardsprachlichen Empfehlungen weggelassen. Die Dissertation „Kasusmarkierungen der Gegenwartssprache in deutschen Lokal- und Regionaltageszeitungen“ von Alexandra Paulfranz soll die Tragweite der Regression in der journalistischen Praxis anhand des Genitiv-s starker und gemischter Maskulina und des singularischen Dativ- und Akkusativ-en schwacher Maskulina ermitteln. Laut Forschungsliteratur wäre zu erwarten, dass der normwidrige Umgang mit den Kasusendungen vor allem im Journalistendeutsch weit fortgeschritten ist. In der vorliegenden Analyse traten in einer Textmenge von rund 200.000 Wörtern 1616 Genitive starker und gemischter Maskulina und Neutra sowie 66 schwach flektierte Dative und Akkusative auf. Mit 16 normwidrig deklinierten Genitiven, was einer Quote von 0,99 Prozent entspricht, lagen die standardsprachlich nicht anerkannten Endungen in einem extrem niedrigen Bereich, genauso wie bei den schwachen Dativen und Akkusativen mit drei Abweichungen beziehungsweise einer Quote von 4,55 Prozent. Die durchschnittliche Normabweichungsquote sämtlicher untersuchter Kasus betrug 2,03 Prozent. Dies ist gerade deswegen hervorzuheben, weil Grammatiken und Rechtschreibratgeber zum Teil komplizierte und kaum zu durchschauende Regeln aufstellen, wann es normgerecht ist, ein Flexiv wegzulassen und wann nicht.
SWD Keywords: Deutsch ; Substantiv ; Deklination ; Online-Publikation; Deutsch ; Kasus ; Online-Publikation
Keywords: Deklinationssystem, Kasusmarkierung, Journalistendeutsch, Genitiv, schwache Maskulina
DDC Classification: 430 German  
RVK Classification: GC 7246   
Document Type: Doctoralthesis
URI: https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/1393
Year of publication: 24. April 2013

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