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Children’s Upward Educational Mobility as a Booster for Parents’ Subjective Well-Being in Later Life
Schmitz, Alina; Hoffmann, Rasmus (2025): Children’s Upward Educational Mobility as a Booster for Parents’ Subjective Well-Being in Later Life, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie : KZfSS, Berlin ; Heidelberg: Springer, Jg. 77, Nr. 4, S. 803–823, doi: 10.1007/s11577-025-01021-0.
Faculty/Chair:
Author:
Alternative Title:
Bildungsaufstieg als Booster für das elterliche Wohlbefinden im höheren Alter
Title of the Journal:
Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie : KZfSS
ISSN:
1861-891X
0023-2653
Publisher Information:
Year of publication:
2025
Volume:
77
Issue:
4
Pages:
Language:
English
Abstract:
Many European countries have experienced sustained educational expansion. Although the subjective well-being of upwardly mobile individuals has been studied, less is known about the implications of intergenerational mobility in education on parental well-being. Using multivariate regression models based on the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE), this study examines whether children’s educational mobility is associated with their parents’ well-being, as measured by life satisfaction, and if so, whether low-educated parents profit more than middle-educated parents, and through which mechanisms.
Parents with upwardly mobile children reported higher life satisfaction than those with nonmobile and downwardly mobile children. The effect was slightly stronger for parents with low education than for those with medium education. For parents with more than one child, each additional upwardly mobile child amplified the positive association with life satisfaction. However, we were unable to identify the substantial mechanisms responsible for the association between children’s educational mobility and parents’ life satisfaction. Emotional closeness, financial support, and instrumental help were associated with parental life satisfaction in general but did not differ enough between parents with and without upwardly mobile children to explain the mobility-related difference in parental life satisfaction.
Intergenerational mobility in education represents a potentially relevant and “new” category of social inequality in old age, as social class in later life may also be affected by the educational capital of adult children. We discuss the need for further studies to understand the role of educational mobility for parental well-being in later life.
Parents with upwardly mobile children reported higher life satisfaction than those with nonmobile and downwardly mobile children. The effect was slightly stronger for parents with low education than for those with medium education. For parents with more than one child, each additional upwardly mobile child amplified the positive association with life satisfaction. However, we were unable to identify the substantial mechanisms responsible for the association between children’s educational mobility and parents’ life satisfaction. Emotional closeness, financial support, and instrumental help were associated with parental life satisfaction in general but did not differ enough between parents with and without upwardly mobile children to explain the mobility-related difference in parental life satisfaction.
Intergenerational mobility in education represents a potentially relevant and “new” category of social inequality in old age, as social class in later life may also be affected by the educational capital of adult children. We discuss the need for further studies to understand the role of educational mobility for parental well-being in later life.
In vielen europäischen Ländern hat in den letzten Jahrzehnten eine starke Bildungsexpansion stattgefunden. Während das subjektive Wohlbefinden von Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteigern bereits intensiv untersucht wurde, ist wenig darüber bekannt, wie intergenerationaler Bildungsaufstieg mit dem Wohlbefinden von geringer gebildeten Eltern zusammenhängt. Anhand multivariater Regressionsmodelle auf Basis des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) untersuchen wir, ob die Bildungsmobilität der Kinder mit dem Wohlbefinden der Eltern – gemessen an ihrer Lebenszufriedenheit – in Verbindung steht. Zudem analysieren wir, ob Eltern mit niedriger Bildung stärker vom Bildungsaufstieg ihrer Kinder profitieren als Eltern mit mittlerer Bildung und welche Mechanismen diesen Zusammenhang erklären könnten.
Eltern mit aufwärtsmobilen Kindern berichteten eine höhere Lebenszufriedenheit als Eltern mit nicht-mobilen oder abwärtsmobilen Kindern. Der Effekt war bei Eltern mit niedriger Bildung etwas ausgeprägter als bei Eltern mit mittlerer Bildung. Zudem verstärkte sich der positive Zusammenhang mit der Lebenszufriedenheit, wenn Eltern mehr als ein Kind mit höherer Bildung hatten. Die zugrunde liegenden Mechanismen dieses Zusammenhangs konnten nicht vollständig identifiziert werden. Emotionale Nähe, finanzielle Unterstützung und praktische Hilfe durch Kinder standen zwar generell in Verbindung mit der elterlichen Lebenszufriedenheit, unterschieden sich jedoch nicht ausreichend zwischen Eltern mit und ohne aufwärtsmobile Kinder, um die mobilitätsbezogenen Unterschiede in der Lebenszufriedenheit vollständig zu erklären.
Intergenerationale Bildungsmobilität stellt eine potenziell relevante und „neue“ Dimension sozialer Ungleichheit im Alter dar, da die Lebenslage im späteren Leben auch vom Bildungskapital der erwachsenen Kinder beeinflusst werden kann. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Forschung, um die Rolle intergenerationaler Bildungsmobilität für das elterliche Wohlbefinden im höheren Lebensalter besser zu verstehen.
Eltern mit aufwärtsmobilen Kindern berichteten eine höhere Lebenszufriedenheit als Eltern mit nicht-mobilen oder abwärtsmobilen Kindern. Der Effekt war bei Eltern mit niedriger Bildung etwas ausgeprägter als bei Eltern mit mittlerer Bildung. Zudem verstärkte sich der positive Zusammenhang mit der Lebenszufriedenheit, wenn Eltern mehr als ein Kind mit höherer Bildung hatten. Die zugrunde liegenden Mechanismen dieses Zusammenhangs konnten nicht vollständig identifiziert werden. Emotionale Nähe, finanzielle Unterstützung und praktische Hilfe durch Kinder standen zwar generell in Verbindung mit der elterlichen Lebenszufriedenheit, unterschieden sich jedoch nicht ausreichend zwischen Eltern mit und ohne aufwärtsmobile Kinder, um die mobilitätsbezogenen Unterschiede in der Lebenszufriedenheit vollständig zu erklären.
Intergenerationale Bildungsmobilität stellt eine potenziell relevante und „neue“ Dimension sozialer Ungleichheit im Alter dar, da die Lebenslage im späteren Leben auch vom Bildungskapital der erwachsenen Kinder beeinflusst werden kann. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Forschung, um die Rolle intergenerationaler Bildungsmobilität für das elterliche Wohlbefinden im höheren Lebensalter besser zu verstehen.
GND Keywords: ; ;
Intergenerationenmobilität
Eltern
Zufriedenheit
Keywords: ; ; ; ; ; ; ; ;
Life satisfaction
Intergenerational transmission
Family relations
Educational expansion
SHARE
Lebenszufriedenheit
Intergenerationale Transmission
Familienbeziehungen
Bildungsexpansion
DDC Classification:
RVK Classification:
Type:
Article
Activation date:
January 16, 2026
Versioning
Question on publication
Permalink
https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/112611