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Von verschwundenen Puzzleteilen und Löchern im Kopf : Die Darstellung von Alzheimer-Demenz in ausgewählten Kinderromanen der Gegenwart
Seisenberger, Theresia (2026): Von verschwundenen Puzzleteilen und Löchern im Kopf : Die Darstellung von Alzheimer-Demenz in ausgewählten Kinderromanen der Gegenwart, Bamberg: University of Bamberg Press, doi: 10.20378/irb-114462.
Author:
Publisher Information:
Year of publication:
2026
Pages:
ISBN:
978-3-98989-112-8
Series ; Volume:
Supervisor:
Language:
German
Remark:
Masterarbeit, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 2025
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DOI:
Abstract:
Die vorliegende Untersuchung befasst sich mit der Darstellung verschiedener Aspekte von Alzheimer-Demenz in ausgewählten modernen Kinderromanen. Dabei steht die Beziehung von Enkelkindern zu ihren demenziell erkrankten Großeltern im Mittelpunkt. Die Protagonist:innen der Romane "Trockenschwimmen mit Opa" von Petra Steckelmann (2021), "Omas Rumpelkammer" von Bette Westera (2017) und "Bleibt Oma jetzt für immer?" von Friedbert Stohner (2022) sehen sich in ihrem Alltag mit demenzbedingten Herausforderungen konfrontiert und begleiten ihre Großeltern in dieser schwierigen Zeit.
Anhand der Betrachtung von (gelingenden) Maßnahmen im familiären Pflegeumfeld werden die Lebensrealitäten der betroffenen Kinder herausgearbeitet. Über die Demenz zu sprechen und Gefühlswelten zu offenbaren, stellen wesentliche Merkmale der kindzentrierten Narration dar. Die Großeltern-Enkel-Beziehungen in den Kinderromanen erweisen sich trotz der krankheitsbedingten Veränderungen als stabile Konstrukte, was auf eine feine kindliche Wahrnehmung, gemeinsame Routinen und eine große Akzeptanzbereitschaft seitens der Kinder zurückzuführen ist, wofür nicht zuletzt die mittlere Generation eine bedeutende Rolle spielt.
Abschließend wird der Blick auf die Erfolgsaussichten einer literaturbasierten Heranführung von Kindern an Alzheimer-Demenz als medial, gesellschaftlich sowie innerfamiliär präsentes Phänomen gerichtet.
Anhand der Betrachtung von (gelingenden) Maßnahmen im familiären Pflegeumfeld werden die Lebensrealitäten der betroffenen Kinder herausgearbeitet. Über die Demenz zu sprechen und Gefühlswelten zu offenbaren, stellen wesentliche Merkmale der kindzentrierten Narration dar. Die Großeltern-Enkel-Beziehungen in den Kinderromanen erweisen sich trotz der krankheitsbedingten Veränderungen als stabile Konstrukte, was auf eine feine kindliche Wahrnehmung, gemeinsame Routinen und eine große Akzeptanzbereitschaft seitens der Kinder zurückzuführen ist, wofür nicht zuletzt die mittlere Generation eine bedeutende Rolle spielt.
Abschließend wird der Blick auf die Erfolgsaussichten einer literaturbasierten Heranführung von Kindern an Alzheimer-Demenz als medial, gesellschaftlich sowie innerfamiliär präsentes Phänomen gerichtet.
GND Keywords: ;
Kinderliteratur
Demenz
Keywords: ;
Demenz
Kinderroman
DDC Classification:
RVK Classification:
Type:
Masterthesis
Activation date:
April 28, 2026
Permalink
https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/114462