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Chancen und Risiken alternativer Proteinproduktion (AP) durch Algen und Insekten für landwirtschaftliche Betriebe
Existing situation
Ongoing
Title
Chancen und Risiken alternativer Proteinproduktion (AP) durch Algen und Insekten für landwirtschaftliche Betriebe
Project leader
Start date
April 1, 2026
End date
March 31, 2029
Category
Grundlagenforschung
Acronym
INAPROLA
Description
Um bestehende Agrarsysteme nachhaltiger zu gestalten, werden gegenwärtig verschiedene Strategien einer ressourcenschonenderen Form der Eiweißproduktion entwickelt – sowohl für die Lebensmittel- als auch für die erheblich von Soja-Importen abhängige Futtermittelindustrie. Zentral ist in diesem Kontext die sogenannte alternative Proteinproduktion (AP), die bisher in erster Linie durch politische, naturwissenschaftliche und industrielle Initiativen vorangetrieben wird. Die Chancen und Potenziale dieser Entwicklungen für die Landwirtschaft selbst werden dagegen bislang kaum beleuchtet.
Das Projekt setzt hier an und untersucht Innovationspotenziale und Umsetzungsmöglichkeiten von nachhaltigeren Verfahren zur Proteinversorgung am Beispiel der Algen- und Insektenproduktion innerhalb bestehender landwirtschaftlicher Strukturen. Von zentralem Interesse sind neben den Gründen für die Umstellung auf innovative Formen der Proteinproduktion die täglichen Arbeits- und Handlungsabläufe, der Umgang mit finanziellen Risiken und Vermarktungsprozessen und vor allem auch die Wissensaneignung innerhalb eines bisher in der Landwirtschaft noch nicht üblichen und daher im Rahmen der Ausbildung nicht vermittelten Produktionsbereiches. In Verbindung von qualitativen und quantitativen Methoden wird zum einen für den deutschsprachigen Raum erhoben, wo AP-Verfahren in der landwirtschaftlichen Praxis bereits eingesetzt werden und welche Positiv- bzw. Negativerfahrungen hiermit bereits bestehen. Zum anderen fokussiert das Projekt auf die Vernetzung und den Austausch dieser Pionierbetriebe sowie die Rückspiegelung der Ergebnisse in landwirtschaftliche Ausbildungs- und Kommunikationskanäle, um aktiv zur Wissensweitergabe beizutragen.
Auf diese Weise ergibt sich ein starker Praxistransfer: Es werden implizites Erfahrungswissen und eingespielte Handlungspraxen sichtbar gemacht. So können künftig Chancen der noch jungen umweltentlastenden Betriebszweige genutzt und Risiken bearbeitet werden. Vor allem wird es möglich, Potenziale und Verbesserungsmöglichkeiten aus ihrer gelingenden bzw. nicht gelingenden Umsetzung heraus zu erkennen.
Das Projekt setzt hier an und untersucht Innovationspotenziale und Umsetzungsmöglichkeiten von nachhaltigeren Verfahren zur Proteinversorgung am Beispiel der Algen- und Insektenproduktion innerhalb bestehender landwirtschaftlicher Strukturen. Von zentralem Interesse sind neben den Gründen für die Umstellung auf innovative Formen der Proteinproduktion die täglichen Arbeits- und Handlungsabläufe, der Umgang mit finanziellen Risiken und Vermarktungsprozessen und vor allem auch die Wissensaneignung innerhalb eines bisher in der Landwirtschaft noch nicht üblichen und daher im Rahmen der Ausbildung nicht vermittelten Produktionsbereiches. In Verbindung von qualitativen und quantitativen Methoden wird zum einen für den deutschsprachigen Raum erhoben, wo AP-Verfahren in der landwirtschaftlichen Praxis bereits eingesetzt werden und welche Positiv- bzw. Negativerfahrungen hiermit bereits bestehen. Zum anderen fokussiert das Projekt auf die Vernetzung und den Austausch dieser Pionierbetriebe sowie die Rückspiegelung der Ergebnisse in landwirtschaftliche Ausbildungs- und Kommunikationskanäle, um aktiv zur Wissensweitergabe beizutragen.
Auf diese Weise ergibt sich ein starker Praxistransfer: Es werden implizites Erfahrungswissen und eingespielte Handlungspraxen sichtbar gemacht. So können künftig Chancen der noch jungen umweltentlastenden Betriebszweige genutzt und Risiken bearbeitet werden. Vor allem wird es möglich, Potenziale und Verbesserungsmöglichkeiten aus ihrer gelingenden bzw. nicht gelingenden Umsetzung heraus zu erkennen.
Area of research
Europäische Ethnologie
Agrarsoziologie
Keywords
Nachhaltigkeit
Landwirtschaft
Permalink
https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/112575