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Familienerholung in Bayern - Bestandsaufnahme, Nutzen und Potenziale einer systematischen organisatorischen Verankerung
Löwe, Paul Severin (2026): Familienerholung in Bayern - Bestandsaufnahme, Nutzen und Potenziale einer systematischen organisatorischen Verankerung, Bamberg: Otto-Friedrich-Universität, doi: 10.20378/irb-114484.
Author:
Publisher Information:
Year of publication:
2026
Pages:
Language:
German
DOI:
Abstract:
Dieser Bericht untersucht die Familienerholung in Bayern, als präventives Angebot der Kinder und Jugendhilfe nach § 16 Abs. 2 Satz 3 SGB VIII. Hauptziel der Familienerholung ist die nachhaltige Stärkung von Familien durch einen gemeinsamen Erholungsurlaub mit pädagogischer Begleitung. Die Familienerholung richtet sich insbesondere an Familien in besonderen Belastungslagen (z.B. finanzielle Schwierigkeiten, Alleinerziehende, kinderreiche Familien) und soll hierbei gezielt für Entlastung und eine Verbesserung des Familienzusammenhalts sorgen. Familienerholungsmaßnahmen finden häufig im Rahmen eines Aufenthalts in einer anerkannten Familienferienstätte statt. Im Rahmen dieses Berichtes werden die Individualförderung des Landes Bayern und die Bereitstellung von weiteren kommunalen Angeboten in den Jugendamtsbezirken in den Blick genommen. Im Fokus steht die Analyse der Individualförderung des Landes Bayern für die Familienerholung in Familienferienstätten als konkrete Umsetzung des Auftrages nach § 16 Abs. 2 Satz 3 SGB VIII.
Zielsetzung des vom StMAS beauftragten Projektes ist es, eine Bestandsaufnahme der Familienerholung in Bayern bereitzustellen, die Potenziale und den Nutzen herauszuarbeiten und die Potenziale einer systematischen organisatorischen Verankerung der Familienerholung im Rahmen der allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie (§ 16 SGB VIII) aufzuzeigen.
Zur Erreichung der Zielsetzung wurde auf verschiedene Perspektiven und Analyseelemente zurückgegriffen. Zusätzlich zur Auswertung bestehender Datensätze wurde eine quantitative Befragung der bayerischen Jugendämter durchgeführt. Hinzu kommt eine bundesweite qualitative Expertenbefragung, um Nutzenaspekte und vorteilhafte Merkmale der organisatorischen Verankerung über die unterschiedlichen Ausgestaltungen der Familienerholung zu erfassen.
Die Ergebnisse dieses Berichtes zeigen, dass die Familienerholung ein wichtiges Instrument zur Entlastung, Unterstützung und Förderung von Familien in Bayern ist. Die Analysen unterstreichen, dass die individuelle Förderung des Landes zur Familienerholung in Familienferienstätten wirksam dazu beiträgt, die zentralen Ziele des Bundesgesetzes (§ 16 Abs. 2 Satz 3 SGB VIII) sowie die in der bayerischen Rahmenvereinbarung festgelegten Zielsetzungen zu erreichen. Die Anpassungen der finanziellen Rahmenbedingungen der Individualförderung des Landes durch die Erhöhungen der Einkommensgrenzen und der Tagessätze sowie der Entbürokratisierung der Antragsstellung und -bearbeitung haben sich in der Vergangenheit als einflussreich darin erwiesen, die Nutzungszahlen zu beeinflussen und belasteten Familien in Bayern den Zugang zur Familienerholung zu ermöglichen.
Für die Sicherung und Weiterentwicklung der positiven Auswirkungen der Familienerholung für die Familien in Bayern, sind jedoch regelmäßige Anpassungen der Förderbedingungen und -leistungen sowie eine flächendeckende Beteiligung der kommunalen Jugendämter im Bereich der Familienerholung erforderlich. Um die vorhandenen Potenziale in vollem Umfang auszuschöpfen, bedarf es einer flächendeckenden systematischen organisatorischen Verankerung und einer nachhaltig ausgestalteten finanziellen Förderung.
Zielsetzung des vom StMAS beauftragten Projektes ist es, eine Bestandsaufnahme der Familienerholung in Bayern bereitzustellen, die Potenziale und den Nutzen herauszuarbeiten und die Potenziale einer systematischen organisatorischen Verankerung der Familienerholung im Rahmen der allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie (§ 16 SGB VIII) aufzuzeigen.
Zur Erreichung der Zielsetzung wurde auf verschiedene Perspektiven und Analyseelemente zurückgegriffen. Zusätzlich zur Auswertung bestehender Datensätze wurde eine quantitative Befragung der bayerischen Jugendämter durchgeführt. Hinzu kommt eine bundesweite qualitative Expertenbefragung, um Nutzenaspekte und vorteilhafte Merkmale der organisatorischen Verankerung über die unterschiedlichen Ausgestaltungen der Familienerholung zu erfassen.
Die Ergebnisse dieses Berichtes zeigen, dass die Familienerholung ein wichtiges Instrument zur Entlastung, Unterstützung und Förderung von Familien in Bayern ist. Die Analysen unterstreichen, dass die individuelle Förderung des Landes zur Familienerholung in Familienferienstätten wirksam dazu beiträgt, die zentralen Ziele des Bundesgesetzes (§ 16 Abs. 2 Satz 3 SGB VIII) sowie die in der bayerischen Rahmenvereinbarung festgelegten Zielsetzungen zu erreichen. Die Anpassungen der finanziellen Rahmenbedingungen der Individualförderung des Landes durch die Erhöhungen der Einkommensgrenzen und der Tagessätze sowie der Entbürokratisierung der Antragsstellung und -bearbeitung haben sich in der Vergangenheit als einflussreich darin erwiesen, die Nutzungszahlen zu beeinflussen und belasteten Familien in Bayern den Zugang zur Familienerholung zu ermöglichen.
Für die Sicherung und Weiterentwicklung der positiven Auswirkungen der Familienerholung für die Familien in Bayern, sind jedoch regelmäßige Anpassungen der Förderbedingungen und -leistungen sowie eine flächendeckende Beteiligung der kommunalen Jugendämter im Bereich der Familienerholung erforderlich. Um die vorhandenen Potenziale in vollem Umfang auszuschöpfen, bedarf es einer flächendeckenden systematischen organisatorischen Verankerung und einer nachhaltig ausgestalteten finanziellen Förderung.
GND Keywords: ;
Familienurlaub
Prävention
Keywords: ; ; ;
Familienerholung
Familienferienstätte
Förderungsprogramm
Prävention
DDC Classification:
RVK Classification:
Type:
Workingpaper
Activation date:
April 1, 2026
Permalink
https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/114484