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Digitale industrielle Plattformen für die Realisierung dynamischer und resilienter Versorgungsketten
Existing situation
Ongoing
Title
Digitale industrielle Plattformen für die Realisierung dynamischer und resilienter Versorgungsketten
Project leader
Department
Person involved
Start date
July 1, 2024
End date
June 30, 2028
Category
Grundlagenforschung
Acronym
DIP 4 DuR
Description
Dynamiken digital vernetzter Wertschöpfungssysteme:
Digitale Plattformen haben in den vergangenen Jahren die Verbrauchermärkte verändert. Auf Basis innovativer Geschäftsmodelle erhöhen sie den Konsumentennutzen und generieren Innovationsgewinne für die an der Plattform beteiligten Unternehmen. Während plattformbasierte Wertschöpfung im Endverbrauchersegment weit verbreitet ist, steht diese Entwicklung im industriellen Bereich am Anfang. Deren wissenschaftliche Aufarbeitung findet bislang in und zwischen unterschiedlichen Disziplinen und Orten statt. Daraus folgt, dass „Wertschöpfung in industriellen Plattformen“ weder einheitlich noch eindeutig definiert ist. Dadurch fehlt eine wichtige Voraussetzung für den Diskurs innerhalb und zwischen den Disziplinen. Es bedarf daher einer Basis, um wissenschaftliche Konzepte und Methoden für Unternehmen bereitzustellen, die in der Praxis weiterentwickelt und umgesetzt werden können.
Ziel der Bekanntmachung „Dynamiken digital vernetzter Wertschöpfungssysteme“ ist, die hieraus folgenden wissenschaftlich-analytischen Fragestellungen zu beantworten. Damit soll der Diskurs innerhalb von Disziplinen unterstützt und weiterentwickelt werden, um den Ausgangspunkt für fächerübergreifend anschlussfähige Diskussionen und Konzepte zu schaffen. So werden die Aspekte der Dynamiken vernetzter Wertschöpfungssysteme in den relevanten Disziplinen in den Fokus genommen und das Fundament für die Weiterentwicklung in der Praxis gelegt.
Konzeptionelle Grundlagen für die Dynamisierung und Resilienz im Supply Chain Management:
Im Supply Chain Management (SCM) bieten digitale industrielle Plattformen die Chance, das vergleichsweise starre Design von Versorgungsketten dynamischer zu gestalten und so deren Resilienz zu steigern. Die Wissenschaft fordert hierzu ein transformationales SCM, welches vor allem die Steigerung der Resilienz als Antwort auf die zunehmende Volatilität von Lieferketten in den Mittelpunkt rückt. Die Frage, mit welchen plattformbasierten Lösungen ein transformationales SCM umgesetzt und eine Steigerung von Dynamik und Resilienz erreicht werden kann, wird in der SCM-Literatur nur ansatzweise diskutiert.
Ziel des Forschungsprojekts DiP4DuR ist die Schaffung konzeptioneller Grundlagen für die Transformation starrer Versorgungsketten in dynamische und resiliente Wertschöpfungssysteme mit Hilfe digitaler industrieller Plattformen. Hierfür werden erfolgreiche Konfigurationen von digitalen Marktplätzen und Matching-Plattformen des SCM im Hinblick auf Dynamik und Resilienz identifiziert. Daraus abgeleitet werden Hypothesen zu den zu erwartenden Veränderungen in der Struktur globaler Ketten.
Als Basis für die Arbeit werden zunächst die Begriffe „digitale industrielle Plattformen“ und „Dynamik“ aus der Perspektive des SCM definiert und gegenüber verwandten Begriffen ab-gegrenzt. Anschließend wird eine wissenschaftlich fundierte Typisierung relevanter industrieller Plattformen hinsichtlich ihres Beitrags zu Wertschöpfung, Dynamik und Resilienz erarbeitet. Darauf aufbauend ist ein Verständnis hinsichtlich des Zusammenwirkens aktuell bereits etablierter und zukünftig relevanter industrieller Plattformen im Hinblick auf Dynamisierung und Resilienz von Versorgungsketten abzuleiten. Ein Zukunftsbild einer plattformbasierten Versorgungskette wird entwickelt und plattformspezifische Eigenschaften zur Steigerung von Dynamik und Resilienz identifiziert.
Die Ergebnisse der einzelnen Studien werden in der SCM-Community veröffentlicht. Für den interdisziplinären Diskurs wird ein Glossar erarbeitet, kontinuierlich weiterentwickelt und mit der Öffentlichkeit geteilt. Für den Ergebnistransfer wird zudem während des Projekts eine Fokusgruppe aufgebaut, bestehend aus hochrangigen Supply Chain Managern und Managerinnen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen. Im Projektverlauf entstehende zusätzliche Forschungsfragen werden in die Forschungs-Roadmap der Fraunhofer Arbeitsgruppe Supply Chain Services des Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) integriert, die vom Lehrstuhlinhaber geleitet wird. Konkret sollen die Projektergebnisse in die Weiterentwicklung des in seinen Grundzügen bereits existierenden Reifegradmodells „plattformbasiertes SCM 2030“ einfließen, auf dessen Basis ein Werkzeug für die wissenschaftliche Beratung produzierender Unternehmen entstehen soll.
Digitale Plattformen haben in den vergangenen Jahren die Verbrauchermärkte verändert. Auf Basis innovativer Geschäftsmodelle erhöhen sie den Konsumentennutzen und generieren Innovationsgewinne für die an der Plattform beteiligten Unternehmen. Während plattformbasierte Wertschöpfung im Endverbrauchersegment weit verbreitet ist, steht diese Entwicklung im industriellen Bereich am Anfang. Deren wissenschaftliche Aufarbeitung findet bislang in und zwischen unterschiedlichen Disziplinen und Orten statt. Daraus folgt, dass „Wertschöpfung in industriellen Plattformen“ weder einheitlich noch eindeutig definiert ist. Dadurch fehlt eine wichtige Voraussetzung für den Diskurs innerhalb und zwischen den Disziplinen. Es bedarf daher einer Basis, um wissenschaftliche Konzepte und Methoden für Unternehmen bereitzustellen, die in der Praxis weiterentwickelt und umgesetzt werden können.
Ziel der Bekanntmachung „Dynamiken digital vernetzter Wertschöpfungssysteme“ ist, die hieraus folgenden wissenschaftlich-analytischen Fragestellungen zu beantworten. Damit soll der Diskurs innerhalb von Disziplinen unterstützt und weiterentwickelt werden, um den Ausgangspunkt für fächerübergreifend anschlussfähige Diskussionen und Konzepte zu schaffen. So werden die Aspekte der Dynamiken vernetzter Wertschöpfungssysteme in den relevanten Disziplinen in den Fokus genommen und das Fundament für die Weiterentwicklung in der Praxis gelegt.
Konzeptionelle Grundlagen für die Dynamisierung und Resilienz im Supply Chain Management:
Im Supply Chain Management (SCM) bieten digitale industrielle Plattformen die Chance, das vergleichsweise starre Design von Versorgungsketten dynamischer zu gestalten und so deren Resilienz zu steigern. Die Wissenschaft fordert hierzu ein transformationales SCM, welches vor allem die Steigerung der Resilienz als Antwort auf die zunehmende Volatilität von Lieferketten in den Mittelpunkt rückt. Die Frage, mit welchen plattformbasierten Lösungen ein transformationales SCM umgesetzt und eine Steigerung von Dynamik und Resilienz erreicht werden kann, wird in der SCM-Literatur nur ansatzweise diskutiert.
Ziel des Forschungsprojekts DiP4DuR ist die Schaffung konzeptioneller Grundlagen für die Transformation starrer Versorgungsketten in dynamische und resiliente Wertschöpfungssysteme mit Hilfe digitaler industrieller Plattformen. Hierfür werden erfolgreiche Konfigurationen von digitalen Marktplätzen und Matching-Plattformen des SCM im Hinblick auf Dynamik und Resilienz identifiziert. Daraus abgeleitet werden Hypothesen zu den zu erwartenden Veränderungen in der Struktur globaler Ketten.
Als Basis für die Arbeit werden zunächst die Begriffe „digitale industrielle Plattformen“ und „Dynamik“ aus der Perspektive des SCM definiert und gegenüber verwandten Begriffen ab-gegrenzt. Anschließend wird eine wissenschaftlich fundierte Typisierung relevanter industrieller Plattformen hinsichtlich ihres Beitrags zu Wertschöpfung, Dynamik und Resilienz erarbeitet. Darauf aufbauend ist ein Verständnis hinsichtlich des Zusammenwirkens aktuell bereits etablierter und zukünftig relevanter industrieller Plattformen im Hinblick auf Dynamisierung und Resilienz von Versorgungsketten abzuleiten. Ein Zukunftsbild einer plattformbasierten Versorgungskette wird entwickelt und plattformspezifische Eigenschaften zur Steigerung von Dynamik und Resilienz identifiziert.
Die Ergebnisse der einzelnen Studien werden in der SCM-Community veröffentlicht. Für den interdisziplinären Diskurs wird ein Glossar erarbeitet, kontinuierlich weiterentwickelt und mit der Öffentlichkeit geteilt. Für den Ergebnistransfer wird zudem während des Projekts eine Fokusgruppe aufgebaut, bestehend aus hochrangigen Supply Chain Managern und Managerinnen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen. Im Projektverlauf entstehende zusätzliche Forschungsfragen werden in die Forschungs-Roadmap der Fraunhofer Arbeitsgruppe Supply Chain Services des Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) integriert, die vom Lehrstuhlinhaber geleitet wird. Konkret sollen die Projektergebnisse in die Weiterentwicklung des in seinen Grundzügen bereits existierenden Reifegradmodells „plattformbasiertes SCM 2030“ einfließen, auf dessen Basis ein Werkzeug für die wissenschaftliche Beratung produzierender Unternehmen entstehen soll.
Keywords
supply chain management, resilience, dynamic, digital platforms
Permalink
https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/96100