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Historische Beschichtungstechnologien – Nachhaltiger Umgang mit historischen Stahlträgern und technischem Kulturgut
Existing situation
Ongoing
Title
Historische Beschichtungstechnologien – Nachhaltiger Umgang mit historischen Stahlträgern und technischem Kulturgut
Project leader
Person involved
Start date
August 1, 2025
End date
July 31, 2028
Category
Grundlagenforschung
Acronym
HBT
Description
Historische Korrosionsschutzbeschichtungen auf historischen Stahlträgern und technischem Kulturgut enthalten häufig Materialien, die heute als gesundheitsschädlich eingestuft sind. Darunter bleihaltige Mennige, Chrompigmente oder Asbestfasern in Deckschichten. In der Praxis werden nicht selten Vollabstrahlungen sämtlicher Beschichtungen vorgeschlagen oder sogar für selbstverständlich erachtet. Diese Vor-gehensweise ist nicht nur mit hohen Kosten und Risiken für Umwelt und Gesundheit verbunden, sondern führt auch zu einem Verlust historischer Substanz.
Das Projekt „Historische Beschichtungstechnologien – Nachhaltiger Umgang mit historischen Stahlträgern und technischem Kulturgut“ entwickelt eine alternative Strategie: Statt eines pauschalen Entfernens sollen historische Beschichtungen durch gezielte Analysen und definierte Parameter hinsichtlich ihrer Ausbesserungsfähigkeit untersucht, bewertet und nach Möglichkeit ergänzt werden. Eine Vollabstrahlung ist nicht in jedem Fall notwendig. Durch den Erhalt historischer Beschichtungen werden zudem nicht nur Ressourcen geschont und wertvolle technikgeschichtliche Zeugnisse bewahrt, sondern auch kontaminiertes Strahlgut reduziert, um künftige Generationen zu entlasten. Jedoch fehlen bislang Standards für den Erhalt und die Weiterbehandlung historischer Beschichtungssysteme. Genau hier setzt das Projekt an.
Ziel ist es, gemeinsam mit einer Community aus DenkmalpflegerInnen, RestauratorInnen und HandwerkerInnen standardisierbare Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Diese sollen in ein WTA-Merkblatt münden, um durch den Wissenstransfer in die übergeordnete InTraBau-Community eine breite Sensibilisierung zu erreichen. Damit wird die Grundlage geschaffen, gängige Abstrahlungsvorha-ben kritisch zu hinterfragen und den Fokus stärker auf solide Vorun-tersuchungen, Erhaltung und Wartung zu legen.
Das Projekt umfasst Archiv- und Literaturrecherchen, Experten-workshops die Erarbeitung geeigneter Parameter und Prozesse, um-fassende Materialuntersuchungen, sowie die Anlage von Musterflächen an ausgewählten Objekten zur Verifizierung der Projektergeb-nisse.
Das Projekt ist als Teil der übergeordneten InTraBau-Community dem Transfer zwischen Praxiserfahrung und Wissenschaft ver-schrieben. Gefördert wird es vom Bundesministerium Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) über die Förderrichtlinie „DATIpilot“.
Das Projekt „Historische Beschichtungstechnologien – Nachhaltiger Umgang mit historischen Stahlträgern und technischem Kulturgut“ entwickelt eine alternative Strategie: Statt eines pauschalen Entfernens sollen historische Beschichtungen durch gezielte Analysen und definierte Parameter hinsichtlich ihrer Ausbesserungsfähigkeit untersucht, bewertet und nach Möglichkeit ergänzt werden. Eine Vollabstrahlung ist nicht in jedem Fall notwendig. Durch den Erhalt historischer Beschichtungen werden zudem nicht nur Ressourcen geschont und wertvolle technikgeschichtliche Zeugnisse bewahrt, sondern auch kontaminiertes Strahlgut reduziert, um künftige Generationen zu entlasten. Jedoch fehlen bislang Standards für den Erhalt und die Weiterbehandlung historischer Beschichtungssysteme. Genau hier setzt das Projekt an.
Ziel ist es, gemeinsam mit einer Community aus DenkmalpflegerInnen, RestauratorInnen und HandwerkerInnen standardisierbare Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Diese sollen in ein WTA-Merkblatt münden, um durch den Wissenstransfer in die übergeordnete InTraBau-Community eine breite Sensibilisierung zu erreichen. Damit wird die Grundlage geschaffen, gängige Abstrahlungsvorha-ben kritisch zu hinterfragen und den Fokus stärker auf solide Vorun-tersuchungen, Erhaltung und Wartung zu legen.
Das Projekt umfasst Archiv- und Literaturrecherchen, Experten-workshops die Erarbeitung geeigneter Parameter und Prozesse, um-fassende Materialuntersuchungen, sowie die Anlage von Musterflächen an ausgewählten Objekten zur Verifizierung der Projektergeb-nisse.
Das Projekt ist als Teil der übergeordneten InTraBau-Community dem Transfer zwischen Praxiserfahrung und Wissenschaft ver-schrieben. Gefördert wird es vom Bundesministerium Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) über die Förderrichtlinie „DATIpilot“.
Keywords
Korrosionsschutz; Beschichtungen; Schadstoffe; Wissenstransfer
Permalink
https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/108788