Interaktive, visuelle Datenräume zur souveränen, datenschutzrechtlichen Entscheidungsfindung (InviDas)


Title
Interaktive, visuelle Datenräume zur souveränen, datenschutzrechtlichen Entscheidungsfindung (InviDas)
 
Project leader
 
 
Start date
01-05-2020
 
End date
30-04-2023
 
Research profile of the University of Bamberg
Digital Humanities, Social and Human Sciences
 
 
Existing situation
Ongoing
 
Acronym
InViDas
 
Description
InviDas - Eigene Daten aus tragbaren Gesundheitstechnologien souverän verwalten

Smart Wearables wie Fitnesstracker zur Erfassung und Analyse von Gesundheitsdaten verbreiten sich zunehmend. Dabei werden sensible persönliche Daten verarbeitet. Gleichzeitig lesen und verstehen nur wenige Nutzer*innen die oft langen und komplizierten Datenschutzerklärungen ihrer Geräte. In der Folge bleibt ihnen oftmals unklar, auf welche Weise ihre Daten verarbeitet werden.

Der transdisziplinäre InviDas-Forschungsverbund, bestehend aus Gesellschaft für Informatik, Stiftung Digitale Chancen, Garmin Würzburg GmbH, RWTH Aachen, Universität Bremen und Otto-Friedrich-Universität Bamberg, hat zum Ziel, Nutzer*innen von Wearables einen besseren Einblick in ihre Datenprofile zu ermöglichen. Nutzer*innen sollen selbstbestimmt informierte Entscheidungen treffen können, wie sie ihre Geräte nutzen möchten.

In einem virtuellen Dashboard machen wir Geräte und Anbieter vergleichbar und zeigen auf, welche Daten bei der Nutzung der Wearables mit wem und zu welchem Zweck ausgetauscht werden. Um die textuellen Datenschutzerklärungen verständlicher und transparenter zu machen, erforschen wir neue Formen der Datenvisualisierung und Gamification. Die Datenräume werden prototypisch umgesetzt, sodass Transfermöglichkeiten bestehen und die Lösung von weiteren Akteur*innen aufgegriffen werden kann.

Das Projekt InviDas (=Interaktive, visuelle Datenräume zur souveränen, datenschutzrechtlichen Entscheidungsfindung; Laufzeit: 05/2020 bis 04/2023) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Forschungsprogramms „Technik zum Menschen bringen“ gefördert.