Haase, MartinMartinHaase0000-0002-8971-69822020-05-282020-05-2819910044-331Xhttps://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/47842In seinen Schriften zur Typologie des Relativsatzes behandelt LEHMANN auch das Baskische (LEHMANN 1984: 59ff., LEHMANN 1986: 668, 672). Die Diskussion um den baskischen Relativsatz geht jedoch schon auf DE RlJK (1972) zurück und wird von OYHARÇABAL (1985) fortgesetzt. In diesen Werken geht es um allgemeine Themen der Typologie des Relativsatzes (vor allem um das Problem der Zugänglichkeit), wobei allerdings wichtige Fragen unberücksichtigt bleiben: Warum gibt es im Baskischen mehrere unterschiedliche Relativsatzkonstruktionen? Worin unterscheiden sie sich? Wie lassen sie sich voneinander und gegen andere Verfahren der Nominalisierung abgrenzen, mit anderen Worten: welche Konstruktion gehört noch zu den Relativsatzbildungen, welche nicht mehr? Ich will hier die verschiedenen Verfahren der Relativsatzbildung (Relativierung) vorstellen und versuchen, mit Hilfe von LEHMANNS (1984) Kontinuum der Norninalisierung Ordnung in die Phänomene zu bringen, um schließlich Erklärungsansätze zu finden.deu-490Der baskische Relativsatz auf dem Kontinuum der Nominalisierungarticle10.1524/stuf.1991.44.14.704https://www.degruyter.com/downloadpdf/journals/stuf/44/1-4/article-p704.xml