Heek, AndreasAndreasHeek2026-01-082026-01-082025978-3-98989-090-9978-3-98989-091-6https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/112261Seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts gibt es ‚Homosexuellenpastoral‘ in Deutschland. Angefangen haben damit wohl Klinikseelsorger*innen auf den Stationen in Krankenhäusern, die aidskranke Menschen betreuten. Gleichzeitig nahmen in dieser Zeit Stellungnahmen der Kongregation für die Glaubenslehre in Rom zu, in denen Homosexualität aufs Schärfste als unnatürlich und gegen Gottes Heilswillen verurteilt wird. Diese Beurteilungen von höchster Stelle sind bis heute nicht verändert worden. Dennoch haben seelsorgliche Bemühungen hinsichtlich der Gruppe der Menschen mit queeren Identitäten zugenommen, zunächst inoffiziell und unter der Hand, seit Ende der 2010er Jahre aber zunehmend mit offiziellem bischöflichem Auftrag. Nach dem Synodalen Weg (2020–2024) sind die Ansätze einer queerfreundlichen Pastoral allerorten noch sichtbarer geworden. Die Hoffnung besteht darin, dass die Kirche ihre negativen Einstellungen zu Queerness korrigieren wird, je sichtbarer queere Menschen in der Kirche werden und die Akzeptanz innerhalb der Glaubensgemeinschaft wächst.deuQueernessHomosexualitätHomosexuellen-PastoralQueer-PastoralDiskriminierungAids-PandemieHomosexuellen-SeelsorgeSynodaler WegZentralkomitee der KatholikenSegnungen200Geschichte der katholischen Queerpastoral : Eine Deutschlandreise seit Beginn der 1980er Jahre bis heutebookpart