Wittkowski, ElisabethElisabethWittkowski2026-01-082026-01-082025978-3-98989-090-9978-3-98989-091-6https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/112260In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre verdichtete sich die öffentliche Diskussion um HIV/Aids in der Bundesrepublik. In diesem Schmelztiegel der Emotionen meldete sich auch die katholische Kirche zum ersten Mal zu Wort. Anhand einer von der Zentralstelle Bildung der Deutschen Bischofskonferenz herausgegebenen Handreichung wird aufgezeigt, dass Sexualmoral (hier: Ideal der kirchlichen Ehe und Queerfeindlichkeit) allgemein einen kirchentypischen und damit identitätsbestimmenden Aspekt kirchlicher Kommunikation darstellt. Neben dieser ethisch-moralischen Perspektive fallen parallel pastoral-karitative Argumentationen auf, die bedingungslose Hilfe und Aufklärung ohne Verurteilung forderten. Diese oft divergierende Perspektivenvielfalt in der innerkatholischen Diskussion um HIV/Aids ist auch bei anderen Akteur*innen neben der Deutschen Bischofskonferenz zu berücksichtigen.deuHIV/AidsKatholizismusEmotionsgeschichteQueernessDeutsche Bischofskonferenz200Katholische Reaktionen auf die HIV/Aids-Krise in den 1980er Jahren – ein Projektaufriss : Innerkatholische Perspektivenvielfalt und amtskirchliche Positionierungsversuche in der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel der Broschüre AIDS; Eine Handreichung für Schule, Eltern und Lehrer (1987)bookpart