Kühn, ClaudiaClaudiaKühn0000-0001-6383-2072Franz, JuliaJuliaFranz0000-0001-5731-288XScheunpflug, AnnetteAnnetteScheunpflug2025-05-052025-05-0520242509-2782https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/107936Mit dem Beitrag wird die Frage nach Formen des Wissenstransfers in qualitativen Forschungsprojekten zu (alltags-)kultureller Bildung in ländlichen Räumen verfolgt. Ausgehend von einem Forschungsprojekt zur Weitergabe alltagskulturellen Wissens wird reflektiert, inwiefern implizite und explizite Formen des Austauschs in qualitativer Forschung bedeutsam sind. Nachdem Grundlegendes zur qualitativ orientierten Erforschung des Untersuchungsfelds angemerkt wird, wird unser Verständnis von Transfer als gegenseitiger Prozess des Wissensaustauschs skizziert, der die Interessens- und Wissensdifferenz von Wissenschaft und Praxis im Forschungsprozess systematisch berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund werden Formen des Austauschs beschrieben, die sich im Feldzugang und der Datenerhebung implizit ereignen und als Steuerungsleistungen relevant sind. Im Anschluss werden explizite Formen des Wissensaustauschs am Beispiel von Bürgerkonferenzen reflektiert. Damit rücken didaktische Formate in den Blick, die auf einen partizipativen Austausch über wissenschaftliche Befunde mit der Praxis abzielen. Abschließend werden die Überlegungen zum impliziten und expliziten Wissensaustausch im Forschungsprozess resümiert.deuWissensaustauschQualitative ForschungEigenlogik WissenschaftEigenlogik Praxiswissenschaftliches WissenAlltagswissenWeitergabe AlltagskulturLändliche RäumeImpliziter und expliziter Wissensaustausch in Forschung zu (alltags-)kultureller Bildung in ländlichen Räumenarticle10.25529/3sgt-wn66