Graf, SophiaSophiaGraf2026-10-062026-10-062026https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/117324Bachelorarbeit, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 2026Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen subjektiver sozialer Klasse, operationalisiert über den subjektiven sozialen Status (SSS), und selbsteingeschätzter Moralität als Facette von Communion bei Studierenden. Der SSS wurde sowohl in Relation zum sozialen Umfeld einer Person (SSS-U) als auch zur deutschen Gesamtgesellschaft (SSS-D) erfasst, wobei ein stärkerer Zusammenhang mit SSS-U erwartet wurde. Zusätzlich wurde geprüft, ob eine moderierende Wirkung des Geschlechts auf diesen Zusammenhang vorliegt. Grundlage war eine Sekundäranalyse von Querschnittsdaten aus einer Online-Befragung von 984 Studierenden (628 Frauen, 356 Männer). Die Daten wurden mittels der deutschen MacArthur-Skala und der Moralitätsfacette des Agency-Communion-Inventory erhoben. Ausgewertet wurde mit linearen Regressionen, einem t-Test sowie moderierten Regressionen. SSS-D hing nicht signifikant mit selbsteingeschätzter Moralität zusammen, während SSS-U entgegen der erwarteten Richtung einen signifikanten, positiven, aber kleinen Zusammenhang zeigte, der sich zudem signifikant von dem für SSS-D unterschied. Frauen schätzten ihre Moralität erwartungsgemäß signifikant höher ein als Männer, das Geschlecht moderierte den Status-Moralität-Zusammenhang jedoch nicht. Die Ergebnisse widersprechen einem generellen negativen Zusammenhang zwischen sozialem Status und Moralität, sprechen für die Relevanz des lokalen Referenzrahmens und bestätigen den bekannten Geschlechterunterschied in Communion auch für die Facette der selbsteingeschätzten Moralität.deusubjective social statusmoralitycommunion,gender150Geschlecht und subjektive soziale Klasse und deren Bezüge zu selbsteingeschätzter Moralität bei Studierendenmasterthesisurn:nbn:de:bvb:473-irb-117324x