Beck, StefanieStefanieBeck2024-08-192024-08-192024978-3-98989-012-1https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/96596Migrationen gibt es seit Urzeiten und sind kein Phänomen der Moderne. Fremdsein und Heimatlosigkeit sind zentrale Themen im biblischen Diskursfeld und werden in der Apostelgeschichte im Kontext der Gastfreundschaft und Verkündigung reflektiert. Vor allem das Migrantenpaar Priszilla und Aquila tritt aufgrund ihrer Missionstätigkeiten in den Vordergrund. In der heutigen Zeit sind Migranten und Migrantinnen, insbesondere aus den Ländern des afrikanischen Kontinents, in den Medien omnipräsent. Doch wie sieht die Realität auf dem afrikanischen Kontinent aus? Aus welchen afrikanischen Ländern fliehen die Menschen aufgrund von Kriegen, Hungersnöten und Dürrekatastrophen und ziehen in ihre Nachbarländer oder verweilen als Binnenflüchtlinge im eigenen Land? In diesem Artikel wird in einem Gesamtüberblick die innerafrikanische Migrationssituation aufgezeigt. Im Weiteren wird auf eine Migrationsform, nämlich die des Nomadismus, näher eingegangen. Der halbnomadische Stamm der Massai-Pastoralisten, die vorwiegend den Süden Kenias und den Norden Tansanias besiedeln, wird dabei in den Blick genommen. Die besondere Lebensweise der religiösen Massai, die den Berg Ol Doinyo Lengai verehren, war auch für die ersten Missionare, die die Krieger zu evangelisieren versuchten, eine Herausforderung.deuAfrikaTansaniaMigrationNomadismusMassaiEvangelisationApostelgeschichte230Afrikanische Migration, die Bibel und die Massaibookpart