Reitbrecht, SandraSandraReitbrecht0000-0002-8250-49522026-03-032026-03-032021978-3-503-19911-2https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/113985Der vorliegende Beitrag widmet sich dem wisscnschaftspropädeutischen Schreiben im Kontext Schule, konkret an einer Wiener berufsbildenden höheren Schule (DaE-/DaZ-Kontext) sowie einer österreichischen Auslandsschule (DaF-/DFU-Kontext), und exploriert anhand von kollaborativcn Schreibgesprächen von Schüler*innen die Rolle von Variation und Präzision in Formulierungsprozessen. Die Daten zeigen, dass die Schüler*innen einerseits beide Maximen in ihren metasprachlichen Aushandlungen heranziehen, dass andererseits aber Variation auch bei lexikalischen Einheiten angestrebt wird, die im Sinne einer fachsprachlich oder wissenschaftssprachlich funktionalen Präzision kontraproduktiv sind. Für das wissenschaftspropädeutische Schreiben im Kontext Schule verdeutlichen diese Daten damit ein institutionell bedingtes Spannungsfeld, dem es im Sinne einer durchgängigen Wissenschaftspropädeutik curricular und methodisch zu begegnen gilt.deuSchreibenVariation versus Präzision : Maximen in Formulierungsprozessen beim kollaborativen wissenschaftspropädeutischen Schreiben im schulischen Kontextbookpart