Eickels, Klaus vanKlaus vanEickels0009-0008-9698-59892026-01-082026-01-082025978-3-98989-090-9978-3-98989-091-6https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/112257Konservative Christ*innen aller Konfessionen und insbesondere das katholische Lehramt betonen oft, dass die Ablehnung homosexueller Handlungen zu dem seit den Anfängen der Kirche feststehenden Kernbestand der christlichen Lehre gehöre. Diese Auffassung erweist sich jedoch als eine in vieler Hinsicht brüchige Kontinuitätsfassade. Über sechs Wendepunkte hinweg wird die Entwicklung der gesellschaftlichen Wahrnehmung und kirchlichen Bewertung gleichgeschlechtlicher Handlungen vor dem Hintergrund der Praxis von Ehe und Sexualität betrachtet, um die Unterschiede zwischen heutiger kirchlicher Lehre und den vormodernen Traditionen, auf die sie sich beruft, herauszuarbeiten.deuHomosexualitätSodomieSexualmoralkatholische KircheEheLebenspartnerschaftFreundschaft300Kontinuitätsfassaden und Innovationsverschleierung : Verschiebungen, Wandlungen, Wendepunkte in der gesellschaftlichen Wahrnehmung und kirchlichen Bewertung gleichgeschlechtlichen Begehrens von der Antike bis zur Gegenwartbookpart