Petrika, SteveStevePetrika2019-09-192016-11-232016https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/40605Dissertation, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 2016Der Grundsatz der Wesentlichkeit (materiality principle) ist zentrales und anerkanntes Prinzip in der Abschlussprüfung. Allerdings liefern weder das Gesetz noch nationale oder internationale Prüfungsstandards einen operationalen Maßstab dafür, wie die festgestellten Einzelfehler zu einem (aggregierten) Gesamtfehler zu verdichteten sind und ab welchem Ausmaß dieser Gesamtfehler als wesentlich einzustufen ist (mit entsprechenden Konsequenzen für den Bestätigungsvermerk). Stattdessen wird auf das pflichtgemäße Ermessen (professional judgment) des Abschlussprüfers verwiesen. Die Arbeit entwickelt Leitlinien zur Umsetzung dieses pflichtmäßen Ermessens und gibt Handlungsempfehlungen für ein systematisches Vorgehen zur Umsetzung des Wesentlichkeitsgrundsatzes in der Prüfungspraxis. Besondere Aufmerksamkeit wird auch den Wesentlichkeitsbeurteilungen der DPR und BaFin in deren Fehlerveröffentlichungen gewidmet, da diese Enforcementinstitutionen grds. denselben Wesentlichkeitsmaßstab wie in der Abschlussprüfung anwenden.deuWirtschaftsprüfungAbschlussprüfungWesentlichkeitsgrundsatzEnforcement330340Der Wesentlichkeitsgrundsatz in der Abschlussprüfung : Überlegungen zur Umsetzung in der Prüfungspraxisdoctoralthesisurn:nbn:de:bvb:473-opus4-469433