Simojoki, HenrikHenrikSimojokiLindner, KonstantinKonstantinLindner0000-0002-1218-7509Pflaum, LauraLauraPflaumEndres, MagdalenaMagdalenaEndres2023-12-182023-12-182023https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/92461In Deutschland folgt die Implementierung des konfessionell-kooperativen Religionsunter­richts bislang meist einer Top-down-Logik. Besonders für das variantenreiche und schulorganisatorisch anspruchs­volle Feld der beruflichen Bildung lohnt sich jedoch die Betrachtung eines Bottom-up-Zugangs, bei dem in Orientie­rung an lokalen Organisationspraktiken des Religionsunterrichts auf Schulebene passende Gestaltungsformen ent­wickelt werden, welche die kontextuellen Herausforderungen „vor Ort“ berücksichtigen. Im vorliegenden Beitrag wird ein solcher Bottom-up-Zugang präsentiert, der auf qualitativ-empirische Befunde der wissenschaftlichen Be­gleitforschung zum StReBe-Schulprojekt aufbaut. Dabei werden zentrale Herausforderungen konturiert, die sich im Rahmen einer empirisch gestützten und mehrperspektivisch angelegten Bestandsaufnahme im Dialog mit zent­ralen Schul-Akteur*innen vor Ort als leitend für die Organisation von Religionsunterricht an Berufsschulen erwei­sen. Wenngleich die Implementierung eines konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts kein lineares Ziel die­ses Schulprojekts darstellt, so zeigen die Befunde das Potenzial kooperativer Organisationsformen, insofern diese dazu beitragen, die organisatorische Komplexität des Religionsunterrichts an Berufsschulen zu reduzieren.deulokale OrganisationspraktikenReligionsunterrichtberufliche Bildungkonfessionelle KooperationSchulforschungqualitative Inhaltsanalyse370Wie der konfessionelle Religionsunterricht vor Ort gestaltet wird : Ein Bottom-up-Zugang zur Komplexität kooperativer Organisationspraktiken an Berufsschulenarticleurn:nbn:de:bvb:473-irb-924619