Kegel, LinaLinaKegelWied, KristinaKristinaWied0009-0000-1225-46982025-12-192025-12-192025https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/112319Die Nahrungsversorgung zählt zu einer der größten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Aktuelle Zahlen von Hungerleidenden weltweit zeigen, dass „Zero Hunger“, das zweite der 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der UN, nach wie vor virulent ist. Vor dem Hintergrund, dass inzwischen auch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) intensiv soziale Medien verwenden, um ihre Themen und Projekte öffentlich zu machen, wurde daher empirisch untersucht, inwiefern zwei ausgewählte Akteure humanitärer Hilfe Instagram als Kommunikationsmittel nutzen, um dem Problem der globalen Hungersituation im Kontext der Nachhaltigkeit entgegenzutreten. Der vorliegende Beitrag legt ausgewählte Ergebnisse einer deduktiv-induktiven Framing-Analyse dar, die an verschiedene bereits bestehende Untersuchungen anschließt und bis dato bekannte Kommunikator:innen Frames um themenspezifische Hunger-Frames ergänzt. Der zentrale Befund besteht in der vielschichtigen Rahmung des Themas Hunger auf Instagram, wobei sowohl Informationen bereitgestellt werden als auch stark auf Emotionalität, besonders Hoffnung, gesetzt wird. Den Nutzer:innen wird Mut gemacht, dass sich ein soziales Engagement lohnt und Hoffnung auf eine bessere Zukunft besteht. Damit wird deutlich, wie besorgniserregend die aktuelle Situation ist. Zugleich verbreiten die NGOs das positive Gefühl, diese Herausforderung bewältigen zu können.deuHunger070Eine Welt ohne Hunger? : Ergebnisse einer Framing-Analyse der Kommunikation zweier humanitärer Hilfsorganisationen zum UN-Nachhaltigkeitsziel "Zero Hunger" auf Instagrambookparturn:nbn:de:bvb:473-irb-112319x