Voithofer, JohannaJohannaVoithofer2026-01-082026-01-082025978-3-98989-090-9978-3-98989-091-6https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/112264Im vorliegenden Artikel wird die Argumentation des katholischen Lehramts in seiner Verurteilung von Homosexualität dargestellt. Es wird aufgezeigt, dass jedem lehr-amtlichen Denken zu Homosexualität die Abwertung von gleichgeschlechtlichem sexuellem Verhalten vorausgeht. Erst auf Basis dieses Urteils wird die homosexuelle Orientierung verurteilt und schließlich die homosexuelle Person als in ihrer Beziehungsfähigkeit eingeschränkter Mensch charakterisiert. Dieser lehramtlichen Anthropologie wird abschließend ein biblisch abgeleitetes Modell gegenüberstellt, das den Menschen, unabhängig von seiner geschlechtlichen Orientierung, als Beziehungswesen charakterisiert.deuAnthropologiekatholisches Lehramtkatholische Verurteilung von Homosexualitätheteronormatives Menschenbild200Homosexualität als Sodomie, Verbrechen und Krankheit : Die Begründung der Verurteilung von Homosexualität in der katholischen Lehrebookpart