Brüggemann, JörnJörnBrüggemann0009-0000-4777-7130Ascherl, CarinaCarinaAscherlOkesson, LaureenLaureenOkesson0009-0003-1008-46582026-05-272026-05-272026https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/115133Der Beitrag diskutiert, inwiefern Erwartungen an generative Künstliche Intelligenz im Literaturunterricht realistisch sind, und leitet daraus Anforderungen an die Professionalisierung von Deutschlehrkräften ab. Auf Basis theoretischer Überlegungen und empirischer Befunde wird gezeigt, dass Large Language Models wie ChatGPT zwar Potenziale für literarische Verstehensprozesse bieten, zugleich jedoch durch fachliche Unzuverlässigkeit, inkonsistente Outputs und begrenzte Lernerangemessenheit gekennzeichnet sind. Vor diesem Hintergrund wird das Konzept digitaler Souveränität als Ziel fachlicher Lehrkräftebildung eingeführt, das funktionale und personale Facetten umfasst. Am Beispiel von Fortbildungsangeboten aus dem Projekt DiSo-SGW werden Ansätze aufgezeigt, wie Lehrkräfte dazu befähigt werden können, Potenziale und Grenzen von KI im Kontext des Literaturunterrichts reflektiert einzuordnen und Schüler:innen zu einem kritischen Umgang anzuleiten.deuGenerative KILiteraturunterrichtDigitale SouveränitätLehrkräftefortbildungChatGPTLiterarische VerstehenskompetenzPrompt-EngineeringLehrkräfteprofessionalisierung370Wie realistisch sind unsere Erwartungen an KI im Literaturunterricht? : zur Professionalisierung von Deutschlehrkräften und Deutschdidaktik für einen digital souveränen Umgang mit generativer KIHow Realistic Are Our Expectations of AI in Literature Lessons? : on the Professionalisation of German Language Teachers for a Digitally Sovereign Use of Generative AIpreprinturn:nbn:de:bvb:473-irb-115133x