Hoffjann, OlafOlafHoffjann0000-0002-4049-45812026-07-062026-07-0620132942-3317https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/115955Public Relations und Wirklichkeit werden seit jeher spannungsreiche Beziehungen unterstellt. Die einen erwarten normativ, dass PR wahrhaftig sein solle. Andere nehmen an, dass PR Themen und Ereignisse mit Blick auf die Wirkung auswähle und idealisierend darstelle. Dritte unterstellen wiederum der PR, dass sie (immer) täusche und (mitunter) lüge. Die Annahmen der verschiedenen erkenntnistheoretischen Perspektiven sind so unterschiedlich wie die Fragen, für die sie sich interessieren. In dem Beitrag werden die relevanten Unterschiede von drei erkenntnistheoretischen Ansätzen zur Wirklichkeit der PR herausgearbeitet. Dabei stehen die folgenden Fragen im Mittelpunkt: Warum bzw. woran scheitern PR-Beschreibungen? Was ist das zentrale Erfolgskriterium für PR-Beschreibungen? Und: Wie werden Entwicklungen wie die Fiktionalisierung oder die Zunahme von Inszenierungen erklärt? Die erkenntnistheoretischen Kandidaten sind das realistische und konstruktivistische Paradigma sowie die non dualistische Perspektive. Es wird gezeigt, dass sich das realistische und das konstruktivistische Paradigma einige Fragen gar nicht stellen, andere nicht plausibel beantworten können. Eine vielversprechende Alternative scheint der Non-Dualismus zu sein, der durch seinen Verzicht auf eine ontische Realität erkenntnistheoretische Fallen vermeidet.deuPublic RelationsErkenntnistheorieRealismusKonstruktivismusNon-Dualismus070Die Wirklichkeit der Public Relationsarticle10.5771/1615-634x-2013-1-76