Flexibilität als Problem - Antrittsvorlesung



Professorship/Faculty: Professur für Arbeitswissenschaft 
Author(s): Struck, Olaf  
Editors: Struck, Olaf  
Publisher Information: Bamberg : opus
Year of publication: 2012
Pages / Size: 16 S. : Ill.
Series ; Volume: Professur für Arbeitswissenschaft: Working Paper  ; 1
Year of first publication: 2010
Language(s): German
Licence: Creative Commons - CC BY - Attribution 3.0 International 
URN: urn:nbn:de:bvb:473-opus4-12704
Document Type: Workingpaper
Abstract: 
Flexibilität ist eine wichtige Leitmaxime moderner Gesellschaften und ein sehr wesentlicher Anpassungsmodus ihrer Mitglieder geworden. Dabei kann Flexibilität überfordern, sie muss es aber nicht. Weniger Flexibilität selbst ist ein Problem. Problembehaftet ist vor allem die Gestaltung von Sicherheiten zur effektiven Erzeugung von Flexibilitätspotentialen.
Flexibilitätspotentiale basieren auf Investitionen in soziale, kulturelle Ressourcen (wie etwa signalisierbare Qualifikationen und Reputationen oder Netzwerke), wobei Investitionen durch Basissicherheiten gefördert werden können. Dabei erzeugen unmittelbare Sicherheitsgewährleistungen (wie etwa betriebliche Beschäftigungsgarantien oder Abnahmeversprechen) mittelfristig Statik. Mittelbare Sicherheiten (wie etwa überbetriebliche Beschäftigungsmöglichkeiten oder Qualitätssignale) hingegen fördern Flexibilität.
SWD Keywords: Flexibilität ; Online-Publikation
Keywords: Flexibilität, Sicherheit, Qualifikation
DDC Classification: 300 Social sciences, sociology & anthropology 
RVK Classification: MS 5650   
URI: https://fis.uni-bamberg.de/handle/uniba/663
Release Date: 9. November 2012

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